Mit Martin besuche ich die Tage der Berufsausbildung auf der Suche nach einem Plan B, einer neuen Perspektive, einem was-kann-ich-noch-tun. Bei den zahlreichen großen und kleinen Unternehmen konnte man sich einen Eindruck verschaffen über Ausbildungsberufe und Duale Studiengänge aus den unterschiedlichsten Bereichen. Dominant wirkten allerdings technische und handwerkliche Berufe. Während Martin eher eine Faszination für den Beruf Fliesen-, Platten- und Mosaikleger entwickelte, konnte ich mich eher mit dem Zimmerer identifizieren, nicht zuletzt wegen der schönen Berufskleidung.
Am Stand der Humboldt Uni Berlin schnupperten wir noch kurz in den Beruf Industriemechaniker/in rein. Dort konnte man Prägebuchstaben auf kleine Aluminiumplättchen hämmern. Eine Fähigkeit, die man allerdings lediglich zu Prüfungszwecken braucht, im Berufsalltag übernehmen Maschinen diese Aufgabe. Schade, dabei machte doch gerade das so großen Spaß. Also nicht Industriemechaniker/in.
Und wahrscheinlich auch nicht Mechatroniker/in, obwohl das eine sehr nachgefragte, zukunftsorientierte Tätigkeit zu sein scheint, denn an gefühlt jedem zweiten Stand wurde dieser Beruf angeboten. Es sei denn, man könnte da so eine Spezialisierung auf Flipperreparierer einschlagen. Das wäre vielleicht doch ganz nett….
Aber nein. Lieber nicht. Eine wirkliche Umorientierung wollte mir letztendlich mithilfe der Tage der Berufsausbildung doch nicht gelingen, dafür fehlten irgendwie einige Berufsfelder komplett, die für mich vielleicht eher in Frage kämen. Aber um diesen Überblick zu bekommen, gibt es ja zum Glück ganz viele Alternativen. Hier mal ein paar Tipps für die Berufs- und Studienorientierung: